DAS VORHANDENE BILD UND DAS IM BILD VORHANDENSEIN

DAS VORHANDENE BILD UND DAS IM BILD VORHANDENSEIN

Damit ein Bild vorhanden ist, muss es schon vorhanden sein.

Dieses Vorhandensein ist vor dem Bild, das jetzt vorhanden ist.

Das vor Vorhandensein ist das unbestimmte, das unverdingte Bild, das noch ungeformte, das aus der Quelle der Ursuppe, dem Bewusstsein alles Möglichen entspringt. Das potentielle Bild.

Damit das entspringende Bild erkannt werden kann als Bild, muss es schon vorhanden sein. Nicht als Bild oder Abbild, sondern als Vor-Bild.

Eines von unendlich möglichen Bildern, vorhanden im Jetzt.

Im Sein vorhanden sein.

Damit wir es als Form/Bild erkennen können, muss es schon vorher vorhanden sein, als potentielle Möglichkeit. Was ich nicht erkenne, kann ich nicht finden.

Um das Vorhandensein des Bildes als Bild und als potentielle Möglichkeit zu erkennen, bedarf es der Be-Achtung.

Es ist nicht das geformte Bild, sondern das mögliche, das potentielle Bild, das ich erkennen muss. Nur so kann dann das Bild als ein Vorhandensein vorhanden sein.

Es gilt das Vor-Sichtige, das Un-Vorhersehbare, das Un-Sichtbare zu erkennen.

Denn nur so kann das Bild vorhanden werden im Sein.

Das vorhandene Bild aus Vorhandenem interessiert mich nur am Rande. Denn das wäre mehr oder weniger ein Abbild von was schon ist. Vorhersehbar und schon erkannt. Erkenntnis kann aus vorhandenen Dingen sein, aber Vorhandensein ist aus Bewusstsein.

Das Vorhandensein des Bildes und das Vorhandensein im Bild ist beides im vorhandenen Bild vorhanden.


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